Die Leinwand

Eine Leinwand bietet einige Vorteile die andere Bildträger nicht über sich aussagen können. Bildträger wie die aus Holz und Metall haben meist viele Nachteile und sind heutzutage nicht mehr wirklich gängig. Die geringen Kosten und das geringe Gewicht spricht für sich. Manche Leinwände lassen sich ideal zusammenrollen und sind daher perfekt für den Transport geeignet, man sollte dabei nur darauf achten, dass man die Leinwand beim Transport nicht beschädigt.

Zudem eignen sich viele Stoffe bzw. Gewebe für die perfekte Leinwand und dabei spielt es keine große Rolle, ob diese aus natürlichem oder synthetischen Fasern hergestellt sind. Allerdings sollte man beachten, dass die Gewebestruktur einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis haben kann.

Seit der Industrialisierung gibt es die Möglichkeit mechanisch gewebte Leinwände zu nutzen, darunter fällt die übliche Baumwolle mit der heute auch die meisten Leinwände produziert und hergestellt werden. Die Leinwände, die wir heute nutzen haben meist einen Keilrahmen. Der Keilrahmen wird in den Rahmen eingelegt und wird anschließend von hinten mit Schrauben an dem Rahmen befestigt, oder wird herkömmlich mit Heftklammern oder Leim an diesem befestigt.

Um ein schönes Endergebnis zu erzielen werden die Leinwände vorher grundiert, damit der Stoff die Farbe nicht zu stark einziehen lässt, um damit zu verhindern, dass die Farbe nicht verläuft und sich nicht an den falschen stellen in das Gewebe einzieht.

Falls man mal zu viel Farbe nutzt, muss man sich in den meisten fällen keine Sorge machen. Jedoch sollte man trotzdem aufpassen, das man gemäßigt Farbe auf die Leinwand aufträgt. Zu empfehlen sind Ölfarben, Gouache, Acrylfarbe und Ölkreide.